Alfa-Veda Verlag – Bücher für Bewusstseinsbezogene Bildung

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Autor/in

JaJn MüllerJan Müller (* 1945) begann seine literarische Laufbahn 1967 bei Herder als Übersetzer für jiddische Literatur. Er studierte Kunst und Germanistik und arbeitete unter anderem als Übersetzer für Englisch und Sanskrit, Journalist, Marktforscher, Werbetexter, Grafiker, Illustrator und Lehrer für Transzendentale Meditation. Seit 1972 schreibt er Märchen für Bewusstseinsbezogene Bildung und führt sie auf. Er veröffentlichte Geschichten, Gedichte und gehirn-gerechte Lernspiele in Zeitschriften, Anthologien, E-Book-Shops und auf Internet-Plattformen. Sein Bilderbuch “Polepole auf Schatzsuche” erschien bisher in sieben Sprachen. Seit 2006 betreut er ein Zeichenforum im Internet und gibt online-Workshops auf www.genial-zeichnen-lernen.de. Seit er im Ruhestand ist, findet er die Zeit, die im Laufe seiner Reisen durch die Kontinente gesammelten Buchideen druckreif zu machen und zu veröffentlichen. 


Leseprobe

kreis der augenblicke

Der Kreis der Augenblicke –

Gedichte und Kurzprosa 

Jan Müller

302 Seiten
Paperback
13 x 20 x 1,5 cm 325 g
ISBN 9783945004142
Hardcover
13,5 x 20,5 x 2 cm 420 g
ISBN 9783945004302

12,80 € / 19,80 €

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Im Herbst 1970 hörte ich von einem Wesen, das beim Ausatmen durch seinen Odem die ganze Schöpfung erschafft. Atmet es ein, geht die Schöpfung wieder in ihm auf. Dieses Bild traf mich wie ein Blitz. Wie fühlt sich wohl ein Wesen, das in einem einzigen Atemzug die gesamte Schöpfung entstehen und vergehen lassen kann? Und wie fühlen sich die Geschöpfe, die es mit seinem Atem erschafft und beim Einatmen wieder einsaugt? Diesen ewigen Kreislauf zwischen Individuum und Verschmelzen mit der Allseele, den jedes Geschöpf, jedes Teilchen, jede Galaxie als Lebensspanne durchläuft, wollte ich gerne beschreiben.

Die Brücke der Worte / spannt sich von hier
in deutlich strahlendem Bogen / über die Orte
bis zu Dir, / und zurückgeflogen
kommt aus Deinem Herz zu mir / über diese Brücke
eine Wärme, die mich fängt, / sich um meine Schultern drängt
und im Glücke liebend meine Zunge lenkt.
Schon spüre ich, wie Deines Herzens Beben / mich füttert und aus meinem Munde spricht,
das Band von Dir zu mir füllt mich mit Leben, / dass mir die rauhe, harte Borke bricht.


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